Kirchenchor

Konzert in St. Lambertus, Castrop am 08.02.2009

Messe C-dur von L.v. Beethoven - Vorverkauf von Eintrittskarten an denen im Bericht genannten Stellen!

Kirchenchor St. ElisabethFV

Am 08.02.2009 um 17:00 Uhr findet in der St. Lambertus-Kirche in Castrop ein Chorkonzert statt:

Dargeboten wird

der Psalm 95 op. 46
für Soli, Chor und Orchester von F. Mendelssohn


die Romanze G-Dur op. 40
für Solovioline und Orchester von L. v. Beethoven


die Messe C-Dur op. 86
für Soli, Chor und Orchester von L. v. Beethoven


Ausführende:

Gudrun Tollwerth-Chudaska (Sopran)

Gabriele Janich (Alt)

Mark Heines (Tenor)

Gerrit Miehlke (Bass)

Halina Deutschmann-Hütt (Violine)

Kirchenchor St. Elisabeth

Mitglieder der Bochumer Symphoniker

Leitung: Klemens Koerner

Eintritt: 12 € (10 € für KG-Mitglieder, 6 € für Schüler und Studenten)

Vorverkauf:

Galeriehaus Grosche, Karlstr. 20

Genusswelt Lübke, Am Markt

VHS-Office, Rathaus, Zimmer 114

im Gemeindehaus St. Elisabeth, Bochumer Str. 94

und bei den Chormitgliedern.

 

Beethovens Messe C-Dur op. 86 entstand in einer überaus produktiven Schaffensperiode um 1807. Gleichzeitig arbeitete Beethoven an seiner 5. und 6. Sinfonie und dem 4. Klavierkonzert.

Die Messe war ein Auftragswerk des Fürsten Esterházy, der den Kompositionsstil Haydns kannte und schätzte. Beethoven reizte es, mit seiner Messe sein Vermögen zu beweisen in dieser jahrhundertealten Gattung neue Wege zu beschreiten und war von seiner Komposition überzeugt. Er sagte: „Ich glaube, dass ich den Text behandelt habe, wie er noch wenig behandelt worden.“

Beim Fürsten erzielte das Werk nicht die erhoffte Wirkung. Erst drei Jahre später hatte die Messe den gewünschten Erfolg. In einer Leipziger Zeitung war nach einer Aufführung derselben u. a. zu lesen: „Auch auf diesem Gebiet glänzt Beethoven als ein Stern erster Größe.“

Mendelssohns Psalm 95 wurde 1841 in Leipzig uraufgeführt. In dem 5-teiligen Werk hat der Chor große Partien zu singen.

Mendelssohn verwendet eine reiche Palette von Ausdrucksmitteln: häufiger Wechsel von Soli und Chor, Kanon, Fuge und zum Teil strenge Imitation im Chorsatz. Er erweist sich hier als Meister der Stimmführung und Orchestrierung.

Zwischen beiden Chorwerken erklingt die Romanze G-Dur op. 40 für Solovioline und Orchester von Beethoven.