Kirchenchor

Partnerschaft mit dem Chor St. Louis (2015-1)

14.05.-17.5.2015. in Vincennes

 

Plakat vom Konzert am 15. Mai 2015 in Vincennes St. Louis  

Reisebericht

 56. Begegnung der Chöre St. Elisabeth, Obercastrop, und St. Louis, Vincennes,

vom 14. Mai 2015 bis 17. Mai 2015

Vom 14. Mai 2015 bis 17. Mai 2015 besuchten die Sängerinnen und Sänger des Kirchenchores St. Elisabeth mit ihrem Chorleiter und weiteren Freunden des Chores den Partnerchor St. Louis in Vincennes – mittlerweile ist es schon die 56. Begegnung.

Am Mittag des Himmelfahrtstages trafen die Chormitglieder aus Obercastrop am Schloss in Vincennes ein, wo ihnen ein farbenfrohes Willkommen und ein herzlicher Empfang bereitet wurde. Nach der Mittagspause im Kreise der gastgebenden Familien begann das Programm am Nachmittag mit einer gemeinsamen Chorprobe, bevor nach dem gemeinsamen gestalteten Gottesdienst in St. Louis beim Abendessen endlich ausgiebig die Gelegenheit genutzt werden konnte, sich mit den französischen Freunden auszutauschen.

Am Abend des 15. Mai 2015 war es dann soweit: Das in St. Louis gemeinsam unter der Leitung von Stanislav Pavilek gestaltete Konzert mit der Aufführung des Vater unser von Leos Janacek (Chor St. Louis), Auszügen aus Antonin Dvoraks Stabat Mater (Chor St. Elisabeth) und des Requiem op. 48 von Gabriel Faure (beide Chöre) bildete den musikalischen Höhepunkt des diesjährigen Treffens der beiden Chöre. Die überzeugende Darbietung aller wurde durch die Zuhörer in der voll besetzten Kirche mit lang anhaltendem Applaus gewürdigt.

Der Ausflug am Samstag führte uns nach Fontainebleau. Dort besuchten wir zunächst das Schloss im Renaissance-Stil, das als bekannte Schlossherren neben Francois I und Napoleon auch Papst Pius VII aufweisen kann. Nach dem Fototermin auf der Hufeisen-Treppe war ausreichend Gelegenheit, den Schlossgarten mit großem Karpfenteich und den Ort Fontainebleau zu besuchen.

Anschließend ging es weiter in den Wald von Fontainebleau: In den Spazierwegen rund um die Franchard-Schluchten, entlang und mitten durch die mehr als 37 Millionen alten Sandsteinablagerungen ging es auf „natürliche“ Entdeckungsreise: riesige Sandsteinblöcke, teils in Form von Pilzen oder einem Elefanten, seltsame Formationen und Steinanhäufungen und eine von uns als „Eremit“ betitelte Sandsteinformation regten die Fantasie ebenso an wie der verborgene Teich und die unzähligen Vogelstimmen.

In Bourron-Marlotte klang in gemeinsamer Runde bei gutem Essen und guter Stimmung ein schöner Tag mit unseren französischen Freunden aus.

Während der gesamten vier (viel zu kurzen) Tage und Nächte wurde jede Möglichkeit genutzt, die freundschaftlichen Beziehungen beider Chöre und zu den befreundeten Familien zu intensivieren, bis es am Sonntag nach dem gemeinsamen Gottesdienst in St. Louis, Vincennes, und dem Mittagessen in den Familien am Nachmittag hieß: à l’année prochaine à Castrop – bis zum nächsten Jahr in Castrop.

 Sabine Barkowsky