Veranstaltungen

Florenz/ Toskana vom 20.10.-25.10.2013

Gemeindefahrt 2013

Schön, schöner, Florenz!

Im Oktober 2013 machten sich 44 Mitglieder der beiden Gemeinden St. Elisabeth und St. Marien auf den Weg nach Florenz/Toskana.

Alle Italienverliebten kamen auf ihre Kosten. Bereits kurz nach der Landung in Pisa konnte der Schiefe Turm in seiner Schräglage bestaunt werden. Der persönliche Eindruck übertraf den Eindruck der Darstellungen auf Postkarten oder in Büchern um ein Vielfaches. Unterstützt durch die Ausführungen unserer Reisebegleitung Frau Fleckenstein-Seifert lernte die Gruppe weitere Sehenswürdigkeiten bereit an diesem Nachmittag kennen.

In unserer guten Unterkunft konnten sich alle bei einer leckeren und schmackhaften Mahlzeit für den Abend stärken, und nach einem ausführlichen Austausch nach der Einnahme eines magenfreundlichen Getränks auch eine gute Nacht verbringen.

Ein guter Schlaf war wichtig. Denn an jedem Tag erwartete uns ein gut dosiertes und sehr gut geführtes Programm an den folgenden Tagen.

Der zweite Tag führte uns nach Lucca und Barga. Ein ausführlicher Spaziergang wurde glücklicherweise nach den Meldungen über starke Regenfälle abgesagt. Auf der Busfahrt nach Barga sahen wir unser Glück, denn Straßen waren überschwemmt und kleine Bäche wurden zu reißendem Wildwasser. Umso schöner waren die Besichtigungen in den Kirchen und Kathedralen, der kleinen Städte mit Pausen und dem Zusammenwachsen der Gruppe.

Zurück im Hotel nach einer Weinprobe und einem Fünf-Gänge-Menü durfte das magenfreundliche Getränk zur Nachtruhe nicht fehlen – am zweiten Tag schon ein Ritual.

Der dritte Tag in Florenz brachte uns das mittelalterliche Flozenz nahe. Aus dem Programm:

„Kurze Fahrt mit dem Reisebus in die Nähe der romanischen Kirche S. Miniato al Monte und Besichtigung der großartigen Mosaiken an der Fassade und im Kircheninneren. Weiterfahrt zur Piazzale Michelangelo, von wo sich ein schöner Blick auf Florenz bietet. Auf der anderen Seite des Arnos ist unser nächstes Ziel die Kirche S. Croce mit Fresken von Giotto und den Gräbern von Michelangelo und Galilei.

Am Nachmittag führen wir Sie zum Dom S. Maria del Fiore mit dem schönen Baptisterium. Vorbei an der Piazza della Signoria mit dem Palazzo Vecchio, dem alten Rathaus, gelangen wir zur berühmten Ponte Vecchio, wo unser Rundgang endet.Rückkehr zum Gästehaus und Abendessen.“ Nicht mehr bemerken muss ich das magenfreundliche Getränk für die gute Nacht.

Siena und San Gimignano waren die südlichen Ziele des vierten Tages. Wunderschöne Städte in einer bezaubernden Landschaft ließen jedes Herz höher schlagen. Nicht nur die Kunstschätze, sondern auch die Eisdielen und Cafes konnten die Liebe zu Italien nur noch wachsen lassen.

Nach der Rückkehr – na ja, man ahnt es ja schon – das magenfreundliche Abendgetränk.

Der letzte Tag führte uns wieder in die Stadt Florenz. Im Mittelpunkt der Besichtigungen stand die Führung durch die Uffizien mit den Meisterwerken der florentinischen Malerei von Cimabue, Giotto und Botticelli. Wie an den anderen Tagen auch fehlte es an diesem auch nicht an Freizeit, um auf eigene Faust allein oder in kleinen Gruppen Land und Leute kennen zu lernen.

Der letzte Abend führte dann einen großen Teil der Gruppe zur Quelle des magenfreundlichen Getränks. Mit bester Stimmung gestaltete sich die Rückkehr zu den Schlafgemächern, jetzt schon vermischt mit etwas Wehmut, denn der letzte Tag nahte.

Der letzte Morgen stand zur freien Verfügung, Frau Fleckenstein-Seifert führte einen Teil der Gruppe nochmals nach Florenz zur Besichtigung der wohl bekanntesten Fresken.

Neben den vielen Kunstwerken, Fresken, Gräbern, Kathedralen, Cafes, Eisdielen, Plätzen, Straßen, Menschen und Natur lernten wir auch viel über unsere Gemeinschaft – Reisen mit vielen Individualisten, die eine unzertrennliche Gruppe bildeten, die unter Gottes Schutz eine unvergessliche Reise gemeistert hat.

 

Ich glaube, dass sich alle Mitreisenden an den letzten Vers von Hoffmanns von Fallersleben „Michel Enthusiast“ anschließen:

 

„Noch spät am Abend besteigt er

ganz müde die steilsten Höhn

und spricht vom Schweiße triefend

 

Italien ist doch schön!“

 

P.Buhne